Archiv für die Kategorie 'Geschichtliches'

Lisa

Gewinnstufen

Meist bleibt es beim Backgammon ja nicht bei einem einzigen Spiel. Es macht einfach zu viel Spaß und einen verlorenes Spiel will man ja nicht einfach auf sich sitzen lassen. Man kann dann einfach jedem gewonnenen Spiel Punkte geben und so einen Gesamtsieger ermitteln. Die Regeln des Punkteermittelns sind ganz einfach:

1 Punkt:
Wenn ein Spieler gewinnt, – also als erster alle Steine abgetragen hat, der Gegenspieler aber auch mindestens einen Stein auch schon abgetragen hat. (Single Game)

2 Punkte:
Der Gewinner hat alle Steine abgetragen, der Geger/Verlierer hat noch keinen Stein abgetragen. (Gammon)

3 Punkte:
Der Gewinner trägt alle Steine ab bevor der Gegner seine Steine abträgt und zusätzlich noch mindestens einen Stein im Haus des Gewinners hat. (Backgammon)

Dann wird einfach eine Strichliste geführt, das ganze kann dann endlos und je nach Lust und Laune gespielt werden. Manche führen die Strichliste sogar über Tage hinweg und nicht nur für eine Backgammon-Session.

Beim Backgammon werden 2 Würfel benutzt, bevor angefangen wird erhält jeder der 2 Spieler einen der Würfel, wobei zuerst nur darum gewürfelt wird wer anfangen darf. Der Spieler mit der höheren Zahl beginnt. Im weiteren Spielverlauf werden immer beide Würfel gleichzeitig benutzt.

Die Augen der Würfel werden aufgeteilt auf unterschiedliche Steine, können aber auch mit nur einem Stein gezogen werden. Kurz gesagt: Pro Stein 1 Würfel oder beide Würfel für einen Stein. Die Spielrichtung: siehe vorigen Post. Ein nach hinten laufen ist natürlich nicht möglich.

Die Steine können auf alle freien Felder gesetzt werden, auf Felder die mit eigenen Steinen schon besetzt sind, oder auf Felder die nur einen einzelnen gegnerischen Stein haben. Felder die mehr als einen gegnerischen Stein haben sind besetzt und können nicht angelaufen werden, beim überspringen werden sie natürlich normal “mitgezählt”.

Wenn nur eine der Zahlen (Würfel) gelaufen werden kann, muss die höhere bevorzugt werden, wenn diese nicht möglich/ziehbar ist die niedrigere. Wenn keine der Zahlen gelaufen werden kann wird ausgesetzt, – ein erneutes Würfeln in diesem Zug ist nicht möglich.

Wenn ein Pasch (z.B. 5-5) gewürfelt wurde, darf man doppelt ziehen (also 4 mal 5 ziehen). Wenn man auf ein Feld trifft, das von nur 1 gegnerischen Stein besetzt ist, wird dieser “geschlagen“, das heisst der Stein fliegt raus und muss vom Gegner wieder in das Startfeld “hineingewürfelt” werden. Allerdings nur wenn man genau auf diesem besetzte Feld landet, also nicht beim Überspringen. Der Gegner muss bei seinem nächsten Zug zuerst den geschlagenen Stein wieder ins Spiel hineinwürfeln, das heisst er darf solange keine Steine bewegen, bis der Stein wieder im Spiel ist, – wobei je mehr Steine Sie schon in Ihrem Haus haben es umso schwerer für ihn macht, sich auf einen freien Platz zu würfeln. Gleichzeitig sollten Sie darauf achten, dass in Ihrem Haus keine einzelnen Steine stehen, da diese nun sehr einfach von Ihrem Gegner herausgewürfelt werden können.

Wenn alle 15 Steine im Haus angekommen sind, kann mit dem Hinauswürfeln begonnen werden:
Jetzt geht es darum, so schnell wie möglich alle Steine abzutragen, jeder Stein wird gegen 0 getragen. Wenn man also eine 1 und eine 5 würfelt, auf dem 6-Feld noch Steine hat, auf der 5 aber keine, so muss mit einem Stein von Feld 6  zu Feld 1 gelaufen werden (5 auf dem Würfel), der Stein auf Feld 1 kann abgetragen, also aus dem Spielfeld herausgenommen werden (1 auf dem Würfel).

Als Ziel tragen Sie Ihre Steine ab, bevor Ihr Gegner es tut. Viel Spaß erst mal beim Spielen.

Backgammon

Wer kennt es nicht, – man sitzt gemütlich zusammen, möchte Backgammon spielen und die Regeln sind so einfach, dass man natürlich keine Anleitung dabei hat. Die einzige Frage, die immer wieder auftaucht, ist: Wie und wo genau müssen die Steine nochmal platziert werden?

Deshalb hier für alle eine kurze Anleitung, – zur Hilfe könnt ihr auch einfach das Bild hier zur Hand nehmen, – danke Wikipedia ;)
Wenn man natürlich online Backgammon spielt, muss man sich über das Anordnen keine Gedanken mehr machen. 

Gespielt wird immer von rechts nach links, von oben nach unten.
Wenn man es mit dem Bild hier vergleicht, heisst das: Ich sitze unten, meine Steine sind die blauen (schwarzen), mein Haus ist unten rechts. Mein Gegenüber hat die weißen Steine, sein Haus ist oben rechts.

Aufbau:
Am besten ihr nehmt euch die Farben der Dreiecke und die Nummern zu Hilfe, dann kann eigentlich fast nichts mehr schief gehen. Merkt euch einfach die untere Anordnung 5-12-weiss, 3-8-schwarz(hier blau), 5-6-schwarz (blau), 2-1-weiß, der Gegenüber ordnet seine Steine Spiegelverkehrt und in gegenteiliger Farbe an.

Spielrichtung:
Und dann kanns eigentlich schon los gehen. Die Spielrichtung ist immer von dem Haus des Gegenübers ins eigene Haus.
In oben angegebenen Beispiel heisst das:
Ich (schwarze Steine), gehe von oben rechts nach links, bis ich als Ziel meine Steine in mein Haus unten links bekomme. Mein Gegenüber zieht mit den weißen Steinen von unten rechts nach links, um in sein Haus (oben rechts) zu gelangen. 

Ziel:
Ziel beim Backgammon ist es, als erster seine Steine ins Haus zu bekommen (und natürlich so oft wie möglich die Steine des Gegners zu schlagen, denn das ist es, was beim Backgammon am meisten Spaß macht, neben dem Ausklügeln und Planen, wie man sein Haus am besten und sichersten füllt).

Seit Jahrhunderten bereitet Backgammon Aufsehen. Auch heute noch, wenn wir alle stundenlang diesen süchtig machenden Zeitvertreib spielen, jedoch haben die meisten von uns keine Ahnung, woher das Spiel kommt oder welche Geschichte es hat. Obwohl das Spiel sich im Laufe der Jahre verändert hat und jetzt auch online gespielt wird, ist es tatsächlich das älteste Spiel in der Geschichte. Auch bekannt als der “kleinen Kampf”, fing die Geschichte des Backgammon in Mesopotamien (heute Irak) vor über 5000 Jahre an.

Vor einigen Jahrhunderten wurde Backgammon ein beliebtes Spiel, und es war nur den Menschen an der Macht erlaubt zu spielen. Dies waren die vorherrschenden Leute, die ägyptischen Pharaonen und Könige. In Ägypten war Backgammon als “Senat” bekannt, das so ähnliche wie das heutige Spiel war. Als das Spiel begonnen hat sich weltweit zu entwickeln und zu erweitern, nahmen bald auch andere Kulturen Hinweis. Leider führte dies zu Kontroversen, vor allem da die Kirche dachte, das Spiel war das Werk des Teufels. Jahrelang versuchte sie das Spiel zu verbieten und verbannen, aber Backgammon konnte auch ohne ein Brett gespielt werden. Zum Glück, die Ablehnung verlief sich und bald schon wurde Backgammon wieder in den Häusern gespielt.

In Griechenland wurde der Name “bac Gamen” geprägt.  Von dort aus, wurde Backgammon im siebzehnten Jahrhundert ins Englische übernommen. Die einflussreichsten Spieler waren unter anderem Edmund Hoyle, der Backgammon als “Tabellen” notierte, und ein Buch mit Regeln für schrieb, die das Konzept sonst nur schwer verstanden haben. Dies half Backgammon letztlich auf den Weg zum Ruhm.

Mit der Geburt des Internets, erlebt Backgammon eine völlig neue Ebene. Die Online-Version hat nicht nur mehr Spieler rekrutiert, sondern es hat sich zu einem der am meisten heruntergeladenen Spiele im Internet entwickelt. Überraschenderweise gibt es Tausende von Vereinen, die ein Online Backgammon sowie eine spezielle Software anbieten, die Sie herunterladen können um gegen andere zu spielen. Zum Beispiel, Backgammon Motiv hat sich zu einem der heißesten freien Backgammon-Programme etabliert, so dass die Anwender auf einfache Weise in der Praxis ihre Fähigkeiten und dann im Wettbewerb mit anderen zeigen können. Motiv Backgammon kann bei jeder Suchmaschine gefunden werden. Egal was mit dem Internet und Online-Spielen allgemein passieren wird, Backgammon wird immer eines der Favoriten sein. Menschen lieben die Tatsache, dass es leicht ist und trotzdem eine Menge an Aufmerksamkeit und Geschick erfordert. Mit der Fähigkeit Backgammon online spielen zu können ist klar, dass dieser Zeitvertreib auch weiterhin süchtig macht.

« Vorherige Einträge